Projekt-Check wurde im Rahmen des Programms Nachhaltiges Landmanagement, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom Forschungsverbund RegioProjektCheck (Laufzeit 2010-2017) entwickelt. Ziel des Projekts war die Entwicklung von Werkzeugen, die dazu beitragen, möglichst frühzeitig die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Auswirkungen von neuen Flächenplanungen in den Blick zu nehmen, Fehlplanungen zu vermeiden, den Flächenverbrauch zu minimieren und die Standort-Debatten zu versachlichen.

Die Federführung des Verbunds lag bei der HafenCity Universität Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) und dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung in Dortmund (ILS). Wesentliche Beiträge der Werkzeugentwicklung kamen zudem von den Büros Gertz Gutsche Rümenapp – Stadtentwicklung und Mobilität Hamburg (GGR) und Ubilabs (Hamburg). Die kommunikative Unterstützung lag bei Raum & Energie – Institut für Planung, Kommunikation und Prozeßmanagement (Wedel) und SUPERURBAN (Hamburg).


Förderprogramm
„Nachhaltiges Landmanagement“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) verfolgt mit dem Modul B des Förderprogramms Nachhaltiges Landmanagement das Ziel, innovative Systemlösungen für ein nachhaltiges Landmanagement zu schaffen. Der Förderansatz umfasst dabei mehrere Komponenten, das sind:

  • Schaffung von innovativen Systemlösungen für ein nachhaltiges Landmanagement, bei denen regionale Wertschöpfungsketten und das integrierte Management von Flächen, Energie‐ und Stoffströmen im Vordergrund stehen

  • Förderung einer integrativen Betrachtungsweise, die die Vernetzung von ländlichen und urbanen Räumen berücksichtigt

  • Unterstützung Interdisziplinärer Forschung, die sozioökonomische, ökologische, soziale und raumspezifische Wechselbeziehungen berücksichtigt sowie

  • Förderung der transdisziplinären Forschung durch Integration von Praxispartnern in den Projekt‐ und Forschungskontext

  • Entwicklung von Handlungs‐ und umsetzungsorientierten Ergebnissen, die auch später (oder parallel) in der Praxis Anwendung finden (können).